Überblick
Fettstoffwechselstörungen
sind Störungen des Fetttransports, der Fettverarbeitung und -herstellung
im menschlichen Körper, die meist mit einer Erhöhung der Blutfettwerte
einhergehen. In den westlichen Industrieländern sind sie einer der höchsten
Risikofaktoren für die Entstehung von Gefäß- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Als
Ursache spielen neben genetischer Veranlagung Ernährung und Lebensstil eine
wichtige Rolle.
Die Inhalte dieser Patienteninformation beruhen auf medizinischen Leitlinien (evidenzbasiert) und sind auf die Bedürfnisse in der hausärztlichen Praxis zugeschnitten. Sie können aber in keinem Fall eine ärztliche Beratung ersetzen.
Wenn
der Fettgehalt des Blutes über den normalen Wert ansteigt, wird von einer
Fettstoffwechselstörung gesprochen. Die Ursachen können genetisch sein oder
sie treten begleitend zu anderen Grunderkrankungen auf.
Eine Fettstoffwechselstörung
bleibt bei vielen Betroffenen lange ohne Symptome. Oft werden veränderte Blutfettwerte
bei ärztlichen Routine-Laboruntersuchungen zufällig entdeckt oder sie machen
sich nach langem Bestehen durch Folgeerkrankungen bemerkbar.
Eine Fettstoffwechselstörung
an sich macht keine Beschwerden. Das Gefährliche und für den Körper Schädliche an
ihnen sind vielmehr die Folgeerkrankungen, die daraus entstehen können. Besonders Gefäß und
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind eine häufige Folge.
Die Diagnosestellung
bei einer Fettstoffwechselstörung ist nicht schwer. Mittels einer Blutuntersuchung lassen sich schnell und sicher die ersten
Ergebnisse erzielen. Die Höhe der Blutfette wird untersucht, um das Risiko für Folgeerkrankungen
abschätzen zu können.
Bei
der Therapie von Fettstoffwechselstörungen geht es um die Reduktion von
begleitenden Risikofaktoren zur Verhinderung von Folgeerkrankungen. Dies
bedeutet oft eine konsequente Umstellung der Lebensgewohnheiten, ist aber nach
wie vor effektiver als eine rein medikamentöse Behandlung.
Prävention
bedeutet bei Fettstoffwechselstörung meist eine Umstellung der Lebensweise.
Dies ist für die meisten Patienten in der langfristigen Umsetzung nicht
einfach. Mit den richtigen Tipps lässt sich dieses Ziel aber gut in die Tat
umsetzen.
Für
Betroffene ist es wichtig im täglichen Leben darauf zu achten, bewusst mit der
Erkrankung umzugehen, auch wenn diese zunächst keine wirklichen Beschwerden
verursacht. Mit einfachen Maßnahmen zur Ernährungsumstellung kann
beispielsweise schon viel erreicht werden.
Bereitgestellt von HausMed.de
Hierbei handelt es sich um eine unabhängige Patienteninformation der HausMed eHealth Services GmbH, die ohne Mitwirken von Sponsoren erarbeitet wurde. Ziel dieser Informationsdienstleistung ist es, der Leserschaft bedarfsorientierte und qualitativ hochwertige Inhalte zu präsentieren, welche ohne die Notwendigkeit medizinischen Fachwissens verständlich sind. Es wird keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erhoben. In allen Belangen kann und sollte der behandelnde Arzt konsultiert werden. Diese Patienteninformation kann keine ärztliche Beratung, Diagnostik oder Therapie ersetzen.